Dänemark

Jütland

Die Westküste Dänemarks: Jütland

Möchte man in Dänemark kein Softeis haben, muss man das sogenannte “gammeldags is” bestellen. Also “Eis wie früher” (gammeldags = wie in den alten Tagen). Und “hakked oksekød” hat auch nichts mit tierischen Ausscheidungen zu tun, sondern ist schlicht und einfach Rinderhack.
Ja, ja – die dänische Sprache, sie sorgt immer noch für leichte Verwirrungen. Meine absoluten Favoriten sind indes
“knallertkørsel forbudt!” – Mopeds verboten!
und


lokkedue” = Locktaube. Gemeint ist der Lockvogel. In Dänemark locken wahrscheinlich nur die Tauben.
Schön ist auch “rabatten blød”.

Telefonieren in den Dünen
Telefonieren in den Dünen

Die blöde Rabatte ist ein “weicher Fahrbahnrand” und entspricht unserem “Seitenstreifen nicht befahrbar”.
Und dann wäre da noch die “hestepære” = Pferdebirne.
Pferdebirne? Pferdekopf? Nein, es handelt sich um Pferdeäpfel.
Die dänischen Pferde erzeugen offensichtlich anders gestaltete Exkremente als die anderenorts.

Verkehrsregeln

Dass man in Dänemark auch am Tag die Scheinwerfer einschalten muss, dürfte allgemein bekannt sein. Grund: Ein stehendes Fahrzeug muss von einem parkenden Fahrzeug unterschieden werden können. Dem “Dänemark-Debütanten” bieten sich allerdings noch einige weitere Besonderheiten.
So müssen Sie, bevor Sie mit Ihrem Auto losfahren:
1. Alle Lichter
2. Bremsen
3. Lenkung und
4. Die Hupe auf Funktion prüfen.
Weiterhin müssen Sie durch Sichtprüfung sicherstellen, dass sich keine Person unter Ihrem Fahrzeug befindet.

Windmühle
Windmühle

Zur Sache

Tatsächlich aber fahren wir ja aus anderen Gründen Richtung Norden. Die Dänen sind bekanntlich die glücklichsten Menschen der Welt. Jedenfalls versichern sie das immer wieder in Umfragen. Kein Wunder bei 7300 Kilometer Küste und herrlichen Stränden ohne Kurtaxe. Unberührte Natur, hunderte kleine Inseln, zwei Küsten und kilometerlange gepflegte Strände – Dänemark ist immer eine Reise wert!
Familien verbringen hier entspannte Tage beim Schwimmen, Radfahren und Wandern. Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege laden zu mehrstündigen Touren ein. Ein Picknick am Strand oder ein Zwischenstopp in einem der zahlreichen kleinen Cafés runden den Ausflug ab. Und – das wohl Wichtigste für Fotografen: Fotomotive ohne Ende, ungestörtes Fotografieren und das sprichwörtliche “Baumeln lassen der Seele”.

Und dann wäre da noch…
Treffen sich zwei Tiere in den Dünen.
Fragt das eine: „Was bist’n du für ein Tier?“ –
„Ich bin ein Wolfshund. Meine Mutter war ein Hund und mein Vater war ein Wolf.“ –
„Ah ja.“ –
„Und du, was bist du für eins?“ –
„Ich bin ein Ameisenbär.“ –

„Das glaube ich nicht!“

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